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Prolog – Kreuzfahrt „Donner, Blitz und Mord“
von Tara Alexander

Drohend und gewaltig schlugen die hohen Wellen gegen den Rumpf des Kreuzfahrtschiff.
Der einsame Mann stand an der Reling und starrte in die deprimierende  regnerische Dämmerung. Dunkle Wolkenfetzen türmten sich am Abendhimmel und trugen zu der beklemmenden Szenerie bei.
Bei diesem Wetter waren alle Passagiere unter Deck, wo es wohlig warm war.
Viele hatten mit Übelkeit zu kämpfen und blieben lieber in ihren Kabinen, mit der Hoffnung das schlechte Wetter würde bald vorüber sein.
Schiffsarzt Antonio war begehrt wegen seiner Pillen gegen Seekrankheit und anderer Wehwehchen.
Das Donnern der dunklen Wellenberge verschluckte jedes Geräusch und so konnte der Mann an der Reling auch nicht hören, dass sich ihm eine dunkle Gestalt langsam und vorsichtig näherte.
Instinktiv spürte er plötzlich die Gefahr und drehte sich um „he, was soll das?“
Doch es war zu spät, schon packte die Gestalt ihn bei den Füssen, riss ihn mit einem einzigen Schwung hoch und warf ihn in die Tiefe.
Der heftige Wind erstickte den Schrei, den der Mann noch ausstieß, als er auch schon in die aufbrausende See stürzte und versank.



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